Die 1.000 Seemeilen des Nord Stream Race von Kiel nach St. Petersburg sind die wohl größte Herausforderung für Segler:innen auf der Ostsee. Gemäß des Mottos „Connecting Baltics Through Sport“ führt das Rennen die teilnehmenden Clubs von Kiel über Kopenhagen, Stockholm und Helsinki zum Zielort St. Petersburg. 

Als der St. Petersburg Yacht Club (SPBYC) die Regatta 2012 zum ersten Mal austrug, war eine feste Route noch nicht geplant. Fest stand nur: Es wird entlang der Pipeline gesegelt, die dem Rennen seinen Namen gab. Das ist bis heute so geblieben. In den ersten Jahren wurde wechselweise von und nach St. Petersburg gesegelt, mit wechselnden Zwischenstationen, zweimal sogar als Non-Stop-Rennen. Die Teilnehmer wurden vom SPBYC eingeladen. 13 Nationen haben seit dem ersten Rennen am Nord Stream Race teilgenommen. Sogar Großbritannien und China waren schon dabei.

2017 wurde dem One-Design-Rennen ein Facelift verpasst. Damals wechselte man von Swan60-Booten auf die sportlicheren ClubSwan50-Rennyachten. Aus dem Einladungsrennen wurde eine Regatta mit klarem Qualifikationsmodus, um sicherzustellen, dass das jeweils beste Team eines Landes an den Start geht: Es qualifiziert sich jeweils der Club-Meister der nationalen Segel-Ligen der Pipeline-Anrainer Russland, Finnland, Schweden, Dänemark und Deutschland. 

Deutscher Meister vertritt deutsche Nation 

Da das Rennen 2020 verschoben wurde, geht 2021 für Deutschland der Verein Seglerhaus am Wannsee aus Berlin als Deutscher Meister aus der Saison 2019 ins Rennen. 

Weitere Informationen zum Nord Stream Race und den anderen teilnehmenden Clubs gibt es hier